Kultur- und Seminarschiffprojekt "Alles im Fluss"
Um was geht es?
Wir wollen etwas bewegen
in Basel und am Rhein:
Ein Schiff und Menschen.
Das Schiff als Symbol des Wandels
und der Offenheit.
Wir wollen Menschen verbinden,
integrieren und zusammenbringen.
Wir wollen Räume schaffen für Begegnung,
Kommunikation und Dialog,
Forschung, Bildung, Kunst und Wirtschaft...
Grundidee des Projektes ist, ein fahrendes Kultur- und Seminarschiff auf dem Rhein und anderen europäischen Binnengewässern zu schaffen. Das etwa 90m lange und ca. 10m breite Schiff soll aus einem Frachtschiff umgebaut und umfunktioniert werden. Dabei möchten wir einen möglichst flexiblen Raum, nahe am ursprünglichen Frachtschiffcharakter schaffen, beziehungsweise beibehalten.
Es soll ein (be-) sinnlicher Ort für jung und alt werden, für alle Schichten und ohne kulturelle und/oder soziale Unterschiede. Integration und Begegnung von Gegensätzen gehören zu den Basisinnovationen des Projektes. Der Kaffeebetrieb mit der angegeliederten Plattform/Bühne soll als zentraler Begegnungsort auf dem Schiff dienen. Auf der gleichen Ebene befinden sich grosse, durchlichtete Räume, die sowohl für seminaristische Zwecke, wie auch als Ausstellungsräume uvm. dienen können. Auch eine Kooperation mit anderen Basler Kulturbetrieben (Mitte Basel, Ackermannshof, Roxy Birsfelden etc.) sind - quasi als die "bewegte Mitte" - ebenso denkbar, wie Podiumsgespräche, Radio- und Fernsehsendungen uvm.
Das Schiff soll die kulturellen Impulse nicht nur in Basel und der Dreiländer-Region unterstützen und fördern, sondern ebenso die Kulturstadt Basel und die Region über die Wege der Binnengewässer nach Europa hinaustragen können.
Modell 1:200
Raumstruktur
Auf dem Schiff werden folgende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen:
Kaffeebetrieb
Theater/ Konzertbetrieb
Seminarräume
Ausstellungsräume
Freie Plattform über Deck, als Bühne nutzbar
Das Unterdeck bleibt im nahe am ursprünglichen Zustand als Laderaum. So wird es auch möglich sein, für mehrtägige Fahrten Schlafräume mit gemieteten Fertigcontainern einzurichten. Dafür wird die entsprechende Struktur vorgängig eingeplant.
Organisationsstruktur
Der Schiffsbetrieb soll als NPO (Non-Profit-Organisation) geführt werden. Ziel und Zweck ist ein selbsttragendes Unternehmen mit Einbezug von Arbeitsplätzen für Menschen mit körperlicher, sozialer oder geistiger Beeinträchtigung. Allfällige Gewinne werden in andere ähnliche Projekte oder zur Erhaltung eigener Ressourcen eingesetzt.
Basisinnovationen
Inhaltlich sind geplant:
Kulturimpulse initiieren
Soziale Impulse schaffen
Ökologische Impulse umsetzen
Neue Ökonomische Gesichtspunkte und Ideen verwirklichen…
Diese 4 Basis-Innovationen sollen nicht isoliert nebeneinander stehen, sondern in einem Gesamtkontext eingebunden werden und in verschiedene thematische Leitideen einfliessen.
Tourneen
Das Schiff kann z.B. mit einem thematischen Schwerpunkt auf "Tournee" gehen und sich mit verschiedenen Städten entlang des Rheins bis an die Nordsee oder in anderen Gewässern in Verbindung stellen. Das kann durch die Verschiedenheit der seminaristischen und sozialen Impulse, wie auch durch die unterschiedliche Ausrichtung der kulturellen Schwerpunkte erfolgen. Diese Fahrten können auch im Sinne einer "Kulturbotschaft" für die Stadt Basel und/oder der Region Dreländereck als starker Partner in anderen Rheinregionen verstanden werden.
Das Schiff: Symbol der Offenheit und des Wandels
Das Kultur- und Seminarschiff soll als Symbol der Offenheit und des lebendigen Austausches, zur Zusammenarbeit und zum Zweck verschiedener Lebensfragen verbindende Impulse setzen, sowie für kulturelle und sozialpolitische Themengebiete einsetzbar werden. Es wird ein lebendiges, bewegliches Projekt bleiben, sowohl in der Planung und Durchführung, wie auch in der jeweiligen Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten und Zeitfragen.
Zwischennutzung
Zwischen den themenbezogenen "Tourneen" soll das Schiff an einem festen Anlieger in Basel stationiert sein, z.B. am Rheinquai auf der Klybeckinsel oder im Bereich Klingental. In dieser Zeit (etwa 8 Monate pro Jahr) könnte das Schiff ebenfalls zu seminaristischen und kulturellen Zwecken vor Ort gemietet und genutzt werden. Ebenso würde der Kaffee- wie auch der Kulturbetrieb während dieser Zeit aufrecht erhalten bleiben. Dabei könnten auch gezielte Zwischenprojekte mit Basler Galerien (Tinguely-Museum oder Beyeler etc.), sowie mit dem Messebetrieb (MUBA, ART Basel, Uhren- und Schmuckmesse u.a.) stattfinden.
Und weiter?
Wir suchen Menschen, die sich in irgendeiner Weise mit dem Projekt verbunden fühlen: Für die Anliegen des Schiffes, im Bereich Kultur, als Kapitän, als Schiffswart, als Barista, als Helfer oder Helfeshelfer...! Später auch mit Integration von Menschen mit kognitiver und/oder sozialer Beeinträchtigung.
Wir suchen aber auch Künstler, Kunstschaffende in allen Bereichen, sowie seminaristisch arbeitende weitsichtige Menschen, die ihre Anliegen gerne in einem solchen, besonderen Umfeld an den Mann
und an die Frau bringen wollen.
Wer sich dafür interessiert, kann sich unverbindlich hier als stiller Beobachter anmelden: Bitte aber gleichzeitig den Newsletter abonnieren, da wir ihn ansonsten nicht über den Fortschritt
informieren können.
Ich möchte mich gerne als Stiller Beobachter des Projektes... Anmelden
